Farbratten

Zur Zeit beherbergen wir:


  • 18 Farbratten männlich kastriert und weiblich

 

 

Tips zur Rattenhaltung:

 

 

Herkunft und Verhaltensweisen:

Asien, vermutlich im 18. Jahrhundert nach Europa eingewandert. Abstammung von der Wanderratte. Nächster Verwandter ist die seltene Hausratte (Rattus rattus), die unter Artenschutz steht. Ratten sind intelligente, sehr bewegungsfreudige und neugierige Tiere, die schnell ein inniges Band zu “ihrem” Menschen knüpfen. Mindestens eine Stunde pro Tag muß man für die Tiere Zeit haben. Nicht jede Ratte wird zutraulich, Ratten sind Individualisten.

 

Allgemeines:

· Rudeltiere mit Rangordung - für Einzelhaltung ungeeignet! (in der Paarhaltung: kastriertes Böckchen mit Weibchen, zwei Weibchen oder zwei verträgliche unkastrierte oder kastrierte männliche Tiere) · Handhabung: nie am Schwanz! Viel geborgener fühlt sich die Ratte, wenn sie mit einer Hand unter den Brustkorb genommen wird (eine Hand umfasst ihren Körper/Brustkorb und die andere Hand stützt ihren hinteren Teil)
· Lebenserwartung: 2 - 3 Jahre · Geschlechtsreife bei Weibchen ab der 4. Woche, Böckchen ab der 5. Woche, Trächtigkeit 21 - 24 Tage

 

 

Anfälligkeit:

· Tumorbildung · Fettleibigkeit · Ekzeme / Abszesse · Lähmung der Hinterhand (meist bei Böcken) · Parasitenbefall · Infektionen der Atemwege

 

Fütterung:

· Frisches Wasser (Achtung bei Trinkflaschen: viele Tiere kennen das System nicht!) · Mischfutter für Ratten · Pellets, Körner, Nüsse mit Schalen, Obst, Gemüse (Ratten sind Gourmets) · Gelegentlich Hartkäse, Milch, Hackfleisch, Quark, Joghurt, Hüttenkäse · Heu und Hafer in kleinen Portionen verhütet viele Verdauungsstörungen bei Jungtieren

 

 

Unverzichtbar:

· Reizreiche, abwechslungsreiche Umgebung Gitter- oder Kistenkäfig in Rechteckform, Mindestabmessung für zwei Tiere: 70 cm breit x 100 cm hoch x 60 cm tief, (lieber hoch als breit, mit verschiedenen Etagen) · Dreidimensionale Raumaufteilung mit Klettertauen, Leitern, Schlupfröhren, leeren Schachteln, Hängematten, verschiedene Aussichts-/Schlafplätze · Polstermaterial (Heu, Stroh, Packpapierstreifen) an verschiedenen Stellen auslegen (Betätigung!) · Hobelspäne als Einstreu (kein Torfmull - Verpilzung!), · Auslauf: nur im “rattensicheren” Zimmer (d. h. zum Beispiel Stromkabel, Tapeten, Polster schützen, keine offenen Türen und Fenster; jedes Loch schließen, wo man die Ratte nicht mehr rausholen kann) und nur unter Aufsicht laufen lassen · Kein Laufrad, da unphysiologische Körperhaltung, verursacht Schwanztraumen