Schildkröten

Zur Zeit beherbergen wir:


  • eine falsche Landkarten-Höckerschildkröte (Graptemys pseudogeographica pseudogeographica)

 

Tips zur Wasserschilkrötenhaltung

 

 

Die Wasserschildkröten gehören zu unseren Sorgenkindern. Allzu leicht bekommt man kleine Schildkröten in der Zoohandlung und merkt erst später, wie groß sie werden. Oder, dass sie recht geruchsintensiv sind. Spätestens bei einem Wasserschaden landen viele leider bei uns. Da wir kaum Unterbringungsmöglichkeiten haben und die einzelnen Arten sehr spezifisches Fachwissen erfordern, haben wir die meisten Tiere bei einer Pflegestelle untergebracht.

 

Möchten Sie sich Wasserschildkröten zulegen, sollten Sie bedenken, dass die meisten Arten recht groß werden. So benötigen zwei ausgewachsene Gelbwangen-Schmuckschildkröten ein Becken von mindestens 2 Meter Länge, 1,5 Meter Breite und 70 cm Höhe, wobei der Wasserstand mindestens 50 cm hoch sein sollte. Ein Landteil mit Wärme- und UV-Bestrahlung ist für alle Arten unbedingt notwendig. Schöner für die meisten Arten (z.B. Rotwangen-Schmuckschildkröte) ist die Möglichkeit, sie in einem Teich zu halten. Die Europäische Sumpfschildkröte kann man ganzjährig außen halten.

 

Wenig bekannt ist auch die Tatsache, dass alle Schildkröten gesellige Tiere sind. Eine dauerhafte Einzelhaltung ist somit nicht artgerecht.

 

Die Ernährung ist von Art zu Art unterschiedlich. Es gibt Pflanzenfresser und „Fleischfresser“, also Tiere, die sich von kleineren Wassertieren ernähren. Im Zoohandel angebotenes Futter ist oft mit Vorsicht zu genießen.

 

Zu beachten ist, dass die Tiere für ihr Wohlbefinden einige Monate Winterschlaf brauchen. Überlegen Sie sich, ob Sie es übers Herz bringen, ihre Schildkröten in einen Kühlschrank zu stecken!

 

Auch mit der bei Schildkröten bekannten langen Lebenserwartung von bis zu 60 Jahren muss man rechnen.

 

Wenn Sie sich trotz dieser Schwierigkeiten für die Haltung von Wasserschildkröten entscheiden, freuen wir uns über Ihren Anruf! (Besser Sie rufen erst an, da die meisten Tiere bei einer Pflegestelle sind. Dort werden Sie fachkompetent beraten.)